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Jeder hat doch Leichen im Keller...
• • • • •   (bewertet mit 5 von 5 Punkten)

Rynn (Jodie Foster) ist vor kurzem mit Ihrem Vater aus England in die USA gezogen. Dort leben beide in einem etwas von der Stadt abgelegenen Haus.
Die Vermieterin Mrs. Hallet (Alexis Smith) ist ziemlich neugierig und distanzlos, sie findet Rynn bei ihrem Antrittsbesuch alleine vor. Rynn meint, dass der Vater in New York wäre. Aber auch der zweite Besuch der dominanten Vermieterin endet im Streit. Rynn wirkt für ihr Alter sehr selbstbewusst und sie bietet Paroli.
Auch der Sohn von Mrs. Halle, der phädophil veranlagte Frank (Martin Sheen) strolcht immer wieder ums Haus. Er bedrängt das junge Mädchen. Als seine Mutter wie spurlos verschwindet, wird der Mann misstrauisch und er vermutet, dass Rynn etwas weiss. Doch als er sich Eintritt ins Haus verschafft, entdeckt er den gehbehinderten jungen Mario (Scott Jacoby) im Haus. Der Aussenseiter lernte Rynn kurz vorher auf dem Anwesen kennen. Er wunderte sich, warum Mrs. Hallets schickes Auto dort steht. Rynn bittet ihn, das Auto ganz heimlich an einen anderen Platz zu fahren, weg vom Haus. Und somit ist Mario bald eingeweiht in ein dunkles Geheimnis, dass die junge Rynn mit sich trägt...
Der schweizer Regisseur Nicolas Gessner drehte in den 70ern einige abendfüllende Kinofilme, die allesamt nicht sonderlich erfolgreich waren und von denen die meisten bereits vergessen sind:
Lediglich die Komödie "Zwölf plus Eins", weil es der letzte Film der Sharon Tate war und die kanadisch-französisch-amerikanische Coproduktion "Das Mädchen am Ende der Straße" blieben in der Erinnerung.
Dabei hat es der kurz nach Jodie Fosters weltweitem Durchbruch mit "Taxi Driver" entstandene Film inzwischen zu etwas reichlich Kultpotential gebracht.
Der Film wurde in Knowlton (Québec) und in einem Studio in Montreal gedreht. Überhaupt wirkt der Film, weil die meisten Szenen im Haus spielen, wie eine Theateraufführung. Er bietet durchweg gekonnte Dialoge, eine sensible Teenager-Story, viele glänzende, makabre Einfälle und ein sehr fieses, hintergründiges Finale.
Eine Rezension von Ray "rayw260" > Rheinfelden
vom 23. Januar 2010
Kundenrezensionen:
4. Jeder hat doch Leichen im Keller... (die aktuell angezeigte Rezension)
3. Ein intelligenter Film voller List und Tücke
2. Wunderbarer Film
1. Hervorragend...!
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